Beschreibung
Kamagra Gold 50 mg. Die Lösung bei Erektionsstörungen in bewährter Tablettenform.
Beschreibung: Kamagra Gold 50 mg bietet die bewährte Tablettenform zur Behandlung von Erektionsstörungen. Hergestellt von Ajanta Pharma, einem der weltweit größten Pharmahersteller mit Niederlassungen in über 30 Ländern, darunter in den USA, garantiert das Kamagra Gold 50 mg höchste Qualitätsansprüche erfüllt.
Anwendung: Sildenafil Citrat (folgend Sildenafil) ist den meisten vor allem unter dem Handelsnamen Viagra bekannt. Ursprünglich wurde es entwickelt, um Bluthochdruck zu behandeln. Dann stellte sich jedoch heraus, dass es vor allem erektionsfördernd war. Deshalb wird es heute vor allem in der Therapie von Erektionsstörungen wie erektiler Dysfunktion angewendet. Ein weiteres Anwendungsgebiet ist seit einigen Jahren die Behandlung von Lungenhochdruck (pulmonale Hypertonie, PAH).
Anwendungsart: Sildenafil ist als Film- oder Kautablette sowie als Brausetablette und als Gel in den Dosierungen, 50 mg und 100 mg auf dem Markt erhältlich. Um Lungenhochdruck zu behandeln, ist es zusätzlich noch als Pulver erhältlich, aus dem Suspensionen zur oralen Einnahme hergestellt werden. Dafür steht Pulver mit der Dosierung von 10 mg/ml zur Verfügung.
Wirkmechanismus: Sildenafil gehört zur Wirkstoffgruppe der Phosphodiesterase-5-Inhibitoren (PDE-5-Hemmer). Es blockiert das Enzym Phosphodiesterase-5. Dadurch wird weniger zyklisches Guanin-Monophosphat (cGMP) abgebaut. cGMP ist nötig, um die glatte Muskulatur der Blutgefäße im Penis zu entspannen. In Folge werden die Gefäße indirekt erweitert. Dadurch kann Blut leichter in den Schwellkörper des Penis fließen und eine Erektion ermöglichen. Zudem führt der erhöhte cGMP-Spiegel zu einer stärkeren Erektion nach sexueller Erregung. Beides ist jedoch nur möglich, wenn der Mann sexuell stimuliert wird. Der positive Effekt von Sildenafil auf Lungenhochdruck geht ebenfalls auf die gefäßerweiternde Wirkung zurück.
Pharmakokinetik: Oral gegeben wird Sildenafil schnell und fast vollständig im Verdauungstrakt aufgenommen. Die Wirkung tritt nach 30 bis 60 Minuten ein. Die maximale Plasmakonzentration ist nach 30 bis 120 Minuten erreicht, die Eliminationshalbwertszeit der aktiven Substanz nach drei bis fünf Stunden. Die orale Bioverfügbarkeit liegt bei ungefähr 40%, die Wirkdauer bei vier bis fünf Stunden. Wird Sildenafil zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen, verzögern sich die Wirkung und die maximale Plasmakonzentration. Ältere und gesunde Männer haben zusätzlich eine niedrigere Clearance für Sildenafil und deshalb bereits bei normaler Dosierung häufig erhöhte Plasmaspiegel des Wirkstoffs.
Abgebaut wird der Wirkstoff in der Leber über die Cytochrom-P450-Enzyme CYP3A4 und CYP2C9. Dabei entsteht hauptsächlich ein N-methylierter Metabolit, der ebenfalls ein PDE-5-Hemmer ist, jedoch nur knapp halb so wirksam. Ausgeschieden werden die Metaboliten hauptsächlich über den Stuhl und zu ca.13% über den Urin.
Dosierung bei Erektiler Dysfunktion: Die übliche Dosierung des oral verabreichten Sildenafils liegt zwischen 50 bis 100 mg ca. eine Stunde vor dem Geschlechtsverkehr. Jedoch darf pro Tag nur eine Einnahme erfolgen. Die Maximaldosis am Tag beträgt 100 mg. Wird der Wirkstoff zum Essen eingenommen, kann sich die Wirkung verzögern.
Männer, die eine Nieren- oder Leberfunktionsstörung haben, sollten niedrigere Dosen einnehmen. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist der Wirkstoff nicht zugelassen.
Nebenwirkungen: Der Wirkstoff sollte ohne gründliche Untersuchung des Herz-Kreislauf-Systems nicht angewendet werden. Typische Nebenwirkungen von Sildenafil sind Magen-Darm-Beschwerden (von leichten Befindlichkeitsstörungen über Erbrechen und Durchfall bis Magenschleimhautentzündungen), unterschiedlichste Sehstörungen und grippeähnliche Symptome. Nicht selten komm es zu Bronchitis oder Husten, Kopfschmerzen (Migräne), Schwindel und psychischen Symptomen wie Unruhe oder Angst.
Aufgelistet nach ihrer Häufigkeit werden nachfolgend weitere Nebenwirkungen genannt:
Sehr häufig (mehr als 1 von 10 Konsumenten): Kopfschmerzen
Häufig (1 bis 10 von 100 Konsumenten): Schwindel, Veränderungen des Farbsehens, Sehstörungen, verschwommenes Sehen, anfallartige Rötungen (Flush), Hitzewallung, verstopfte Nasen, Übelkeit, Dyspepsie
Wechselwirkungen: Sildenafil wird über die Enzyme CYP3A4 und CYP2C9 in der Leber abgebaut. Deshalb können andere Arzneimittel, die ebenfalls auf diese Enzyme einwirken, sich auch auf Sildenafil auswirken. Dazu zählen CYP3A4-Inhibitoren wie Ketoconazol, Erythromycin und Cimetidin. Bisher sind keine Auswirkungen bei diesen Wirkstoffen bekannt, zur Sicherheit sollte dennoch eine niedrige Anfangsdosis gewählt werden. Die HIV-Protease-Hemmstoffe Ritonavir und Saquinavir hingegen können die Plasmakonzentration von Sildenafil deutlich erhöhen. Deshalb wird davon abgeraten, Sildenafil zusammen mit Ritonavir zu geben.Auch Erythromycin, Cimetidin und Grapefruitsaft können den Plasmaspiegel von Sildenafil erhöhen.
Nicorandil steht ebenfalls im Verdacht, schwerwiegende Wechselwirkungen mit Sildenafil auszulösen.
Im Gegenzug wirkt sich Sildenafil auch auf die Wirksamkeit anderer Medikamente aus. Dazu zählen Nitrate und Riociguat, deren blutdrucksenkenden Effekt der Wirkstoff verstärkt. Eine gleichzeitige Einnahme ist bei beiden Substanzen deshalb kontraindiziert. Auch bei Alphablocker-Therapien und unter Amlodipin kann ein zusätzlicher leichter, blutdrucksenkender Effekt beobachtet werden.
Besteht bereits eine Therapie mit Bosentan, kann die gleichzeitige Einnahme von Sildenafil zu einem erhöhten Plasmaspiegel des Bosentans führen.
Kontraindikation: Die Kontraindikationen sind aufgrund des Wirkungsspektrums von Sildenafil vielfältig.
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere PDE-5-Hemmer
Nitrate: verstärkter blutdrucksenkender Effekt
Guanylatcyclase-Stimulatoren wie Riociguat: symptomatische Hypotonie
Verkehrstüchtigkeit: Zur Verkehrstüchtigkeit liegen keine Daten vor. Sie sollten darauf achten, wie sie auf Sildenafil reagieren, bevor sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen bedienen.
Anwendungshinweise: Kardiovaskulärer Status – Vor Beginn einer Behandlung der erektilen Dysfunktion sollte der Arzt Ihren kardiovaskulären Status prüfen, da sexuelle Aktivität mit einem gewissen Risiko für das Herz verbunden ist.
Priapismus – Hält die Erektion nach Einnahme von Sildenafil vier Stunden oder länger an (Priapismus), sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden. Falls der Priapismus nicht umgehend behandelt wird, kann dies zur Schädigung des Penisgewebes und zu dauerhaftem Potenzverlust führen.
Aufbewahrung: Lagern Sie das Medikament an einem trockenen Ort zwischen 20 °C und 25 °C, geschützt vor Feuchtigkeit und Sonnenlicht, und außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren.







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